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19. Januar 2012 Drucken Drucken
Neue OZ: Staatssekretär beim Dicke-Bohnen-Essen der CDU Bad Iburg

neue-oz_opthumbnail1.jpgDie medizinische Versorgung ist ein Schlüsselthema für den ländlichen Raum, unterstrich Staatssekretär Heiner Pott beim traditionellen Dicke-Bohnen-Essen der Bad Iburger CDU im Alten Gasthaus Fischer-Eymann. Der CDU-Vorsitzende im Landtag, Björn Thümler, musste seine Teilnahme an der Veranstaltung wegen der Diskussion um Bundespräsident Christian Wulff absagen. Als hochwertiger Ersatz berichtete nun der gebürtige Emsländer Heiner Pott, Staatssekretär im niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, über seinen Werdegang und seine jetzige Arbeit in Hannover. Die Bereiche Soziales und Eingliederungswesen umfassten die Hälfte des Vier-Milliarden-Budgets.

Die Gesellschaft werde älter. In 20 Jahren seien 40 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre, und damit wachse auch das Krankheitsrisiko. Da Niedersachsen ein Flächenland sei, in dem viele Familien in Ein- oder Zweifamilienhäuser wohnen, beständen die größten Aufgaben des ländlichen Raumes darin, für medizinischen Nachwuchs, stationäre Einrichtungen und eine möglichst große Mobilität der Menschen zu sorgen. Dabei seien die Landkreise die regionale Plattform für die Aufgaben. Ein frühzeitiges und langfristiges Konzept sei nötig.

Für Landrat Dr. Michael Lübbersmann als weiteren Ehrengast des Abends ist die Bildungsarbeit besonders wichtig. Er sprach sich gegen eine kurzfristige Sichtweise aus. Es müsse eine Schulstruktur für die nächsten 30 Jahre gesehen und eine entsprechende Schullandschaft geschaffen werden. Aber auch das Wohnen befinde sich angesichts der schleichenden demografischen Entwicklung im Wandel und müsse mit Perspektive angegangen werden.

Gute Chancen junger Leute für den Einstieg in einen Beruf sieht der Landtagsabgeordnete Martin Bäumer, seit Jahren Gast beim Dicke-Bohnen-Essen in Bad Iburg. Dabei spiele die Bildung allerdings eine große Rolle. Außerdem versprach Bäumer, sich dafür einzusetzen, zur Gestaltung des Schlossumfeldes Geld nach Bad Iburg zu lenken.

Die parlamentarische Demokratie werde durch die Parteien getragen, unterstrich der Iburger CDU-Vorsitzende Ludwig Fischer zu Beginn der Ehrung langjähriger Mitglieder. So wurde der ehemalige Stadtdirektor Heinz Köhne für seine 55-jährige Treue zur CDU ausgezeichnet. Seit 40 Jahren Mitglied in der Partei sind Hedwig Vogelpohl, Peter Huster, Wilhelm Kesselböhner, Bernhard Kisting, Harald Knoblich, Friedrich Kropp, Karl-Hermann Mussweiler, Dr. Joseph Rottmann, Heinz Schönebeck, Heinrich Streuter und Fritz Wellmann. Für den Eintritt in die Partei hätten früher wohl ideelle Gründe vorgeherrscht, meinte Fischer.

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