Hagen a.T.W.

Im 9., spätestens Anfang des 10. Jahrhunderts wurde in Hagen eine erste dem Heiligen Martinus geweihte Kirche erbaut. Die schon bestehenden sechs Bauernschaften Altenhagen, Beckerode, Mentrup, Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup wurden dieser Kirche als Pfarrbezirk zugeordnet und bildeten so über Jahrhunderte das “Kirchspiel Hagen”, welches mit der heutigen politischen Gemeinde Hagen a.T.W. flächenmäßig identisch ist.

Mit der 1836 erfolgten Gründung einer Eisenhütte in der Bauernschaft Beckerode - der ersten im Osnabrücker Land - begann auch in Hagen das Industriezeitalter. Auch wenn das Hüttenwerk bereits 1856 von Beckerode ins benachbarte Malbergen verlegt und nun Georgsmarienhütte genannt wird, behielt dieser expandierende Industriebetrieb prägenden Einfluss auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung Hagens.

Der ständig wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden, erfolgte 1912-1915 eine seit langem geplante Abpfarrung der drei Ortsteile Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup mit Bau einer eigenen Pfarrkirche St. Marien in der Nähe einer dort bereits seit 1809/1884 bestehenden Schule.

Wachsende Anforderungen an kommunale Infrastruktur und Daseinsvorsorge veranlassten die Gemeinden Altenhagen, Mentrup und Hagen-Beckerode sich 1968 zur Gemeinde Hagen zusammenzuschließen. Nachdem sich 1969 die Gemeinden Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup zur Gemeinde Niedermark zusammengeschlossen hatten, vereinigten sich beide Gemeinden 1972 zur heutigen Gemeinde Hagen a.T.W.

www.hagen-atw.de

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