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14.08.2017, 13:46 Uhr | topagrar online
Energiewende in Niedersachsen:
Wie weiter nach der Wahl?
Die Energiewende in Niedersachsen steht vor einem möglichen Umbruch. Denn in dem norddeutschen Bundesland wird drei Monate früher als geplant ein neuer Landtag gewählt. Grund für die Neuwahl ist der geplante Wechsel der bisherigen Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU, mit dem die rot-grüne Regierung ihre Einstimmenmehrheit verliert. Darum hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) auf die Neuwahl gedrängt, die jetzt am 15. Oktober stattfinden wird.
Tarmstedt -

Mit der Neuwahl könnte es auch eine Änderung der bisherigen Energiepolitik geben. Das zeigen zumindest die Aussagen von Teilnehmern einer Podiumsdiskussion während der Tarmstedter Ausstellung. Zu verschiedenen Fragen der Energiewende nahmen dazu Stellung:

  •  Renate Geuter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und Mitglied des Agrarausschusses (Landkreis Cloppenburg),
  • Martin Bäumer MdL, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion (Osnabrück),
  • Dr. Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik der grünen Bundestagsfraktion und Abgeordnete für den Wahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.
  • Hermann Grupe, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Kreislandwirt im Kreis Holzminden,
  • Michael Braedt, Geschäftsführer der Partei DIE Linke in Niedersachsen (Langenhagen).
Frage: Bis 2050 will sich Niedersachsen komplett aus erneuerbare Energien versorgen. Wie sehen Sie den aktuellen Stand der Energiewende in Niedersachsen?


Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Energiewende-in-Niedersachsen-Wie-weiter-nach-der-Wahl-8435807.html

Frage: Bis 2050 will sich Niedersachsen komplett aus erneuerbare Energien versorgen. Wie sehen Sie den aktuellen Stand der Energiewende in Niedersachsen?

Bäumer (CDU): „Wir sind der Überzeugung, dass es zur Energiewende keine Alternative gibt. Viele Bürger empfinden aber Windenergieanlagen als störend. Solange wir keine verlässlichen Speicher haben, werden wir den Menschen nicht erklären können, warum die Windkraft mehr ausgebaut werden muss, wenn man den Strom noch gar nicht braucht. Auch müssen wir den Bürgern erklären, warum sie Stromleitungen nach Süddeutschland ertragen sollen, damit der hier erzeugte Windstrom dorthin transportiert wird.“

Frage: Welches Potenzial hat die Windenergie in Niedersachsen?

Bäumer (CDU): „Wir haben noch gewaltiges Potenzial für die Windenergie, das auf zwei Säulen ruht: Einem Ausbau dort, wo bislang noch nicht so viele Windräder stehen, und das Repowering von älteren Anlagen. Die Akzeptanz erreichen wir über Beteiligungsmodelle und vernünftige Abstände.“

Frage: Sind feste Abstandsregelungen zu Wohnbebauung wie bei der 10 H-Regelung in Bayern sinnvoll, die einen Abstand von der zehnfachen Höhe eines Windrades vorschreibt?

Bäumer (CDU): „im Wahlprogramm der CDU haben wir darauf verzichtet, Aussagen zu Abständen zu machen. 1000 m ist eine gute Richtschnur, die Anlagen werden immer höher, aber man muss die Abstände z.B. auch davon abhängig machen, ob die Anlage im Osten öder Westen des Dorfes steht.“

Frage: Wie bleiben erneuerbare Energien künftig bezahlbar?

Bäumer (CDU): „Wir müssen darauf achten, dass Unternehmen aus Niedersachsen, die im internationalen Wettbewerb stehen, nicht wegen des Strompreises abwandern.“

Alle Statements können Sie hier lesen: http://www.topagrar.com/news/Energie-Energienews-Energiewende-in-Niedersachsen-Wie-weiter-nach-der-Wahl-8435807.html

it der Neuwahl könnte es auch eine Änderung der bisherigen Energiepolitik geben. Das zeigen zumindest die Aussagen von Teilnehmern einer Podiumsdiskussion während der Tarmstedter Ausstellung. Zu verschiedenen Fragen der Energiewende nahmen dazu Stellung:

  • Renate Geuter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD und Mitglied des Agrarausschusses (Landkreis Cloppenburg),
  • Martin Bäumer MdL, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion (Osnabrück),
  • Dr. Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik der grünen Bundestagsfraktion und Abgeordnete für den Wahlkreis Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.
  • Hermann Grupe, agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und Kreislandwirt im Kreis Holzminden,
  • Michael Braedt, Geschäftsführer der Partei DIE Linke in Niedersachsen (Langenhagen).


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